Der Nachweis von freien Tumorzellen

  • Peter Stoll
  • Jost Jaeger
  • Gisela Dallenbach-Hellweg

Zusammenfassung

1869 gelang Ashworth der Nachweis von Tumorzellen im Blut aus der Vena saphena bei einem Patienten mit Hauttumoren. 1906 wurden von Aschoff und Schleip unabhängig voneinander ebenfalls Tumorzellen im Blut von Trägern maligner Erkrankungen beschrieben. Einzeluntersuchungen und Zufallsbefunde sind in späteren Jahren immer wieder publiziert worden, aber erst Quensel berichtete 1921 über systematische Untersuchungen von 50 Patienten. Das Blut gewann er postmortal aus dem rechten Vorhof des Herzens. Nach Hämolysierung mit destilliertem Wasser fand er im Sediment bei 6 Fällen Tumorzellen. Pool und Dunlop (1934) berichteten aus Übersee von Untersuchungen im strömenden Blut bei lebenden Krebsträgern. Diese Autoren hämolysierten mit Essigsäure und betteten das Sediment in Paraffin ein. Die histologische Untersuchung ergab bei 17 von 40 Fällen abnorme Zellbilder.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1968

Authors and Affiliations

  • Peter Stoll
    • 1
  • Jost Jaeger
    • 1
  • Gisela Dallenbach-Hellweg
    • 1
  1. 1.Frauenklinik im Klinikum MannheimUniversität HeidelbergMannheimDeutschland

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