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Freisetzung lysosomaler Enzyme aus der isoliert perfundierten Rattenleber

  • Max Frimmer
Conference paper

Zusammenfassung

Für den Pharmakologen und Toxikologen sind Untersuchungen über die Beeinflussung von Lysosomen im Zusammenhang mit der pathophysiologischen Bedeutung dieser subcellulären Partikel besonders wichtig geworden. Häufig führen in vitro-Messungen der Freisetzung von Enzymen aus isolierten Lysosomen allein nicht zum Ziele. Während z. B. durch Endotoxine oder durch das Gift des Knollenblätterpilzes Phalloidin am Ganztier Veränderungen der Lysosomen beobachtet werden können, reagieren die isolierten Partikel in vitro überhaupt nicht auf biologisch interessierende Konzentrationen dieser Gifte. Die bisher übliche Untersuchungsmethode für labilisie-rende oder stabilisierende Einflüsse auf Lysosomen bestand darin, daß man Ganztiere mit entsprechenden Pharmaka oder Giften behandelte und anschließend in Gewebshomogenaten die Proportion zwischen gebundenen und freien lysosomalen Enzymen analytisch ermittelte. Dieses Verfahren hat erhebliche technische Nachteile, da die Ergebnisse stark von der Aufarbeitung der Organe abhängig sind. Wir haben deshalb isoliert perfundierte Organe zur Bearbeitung der o. g. Fragestellungen verwendet und dabei erste Erfahrungen über die Abgabe lysosomaler Enzyme durch die isoliert perfundierte Rattenleber gesammelt.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1968

Authors and Affiliations

  • Max Frimmer
    • 1
  1. 1.Institut für Pharmakologie und Toxikologie an der Veterinärmedizinischen Fakultät der Justus-Liebig-Universität GießenDeutschland

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