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Pneumencephalographisch intra vitam diagnostizierte Agenesien des Corpus callosum

  • Friedrich Unterharnscheidt
  • Dieter Jachnik
  • Hans Gött
Part of the Monographien aus dem Gesamtgebiete der Neurologie und Psychiatrie book series (MONOGRAPHIEN, volume 128)

Zusammenfassung

Nach Einführung der Pneumencephalographie war es möglich, die Diagnose einer Balkenagenesie bereits intra vitam zu stellen. Als erster berichtete L. Guttmann 1929 über das Pneumencephalogramm eines Patienten, der 24 Std nach der Luftfüllung ad exitum kam. Bei dem nachträglichen Vergleich des Pneumencephalogramms mit dem Obduktionsbefund konnte das Röntgenbild als typisch für einen Balkenmangel gedeutet werden. Davidoff u. Dyke (3 Fälle) und Hyndman u. Penfield (5 Fälle) stellten 1934 diese Diagnose intra vitam mit Hilfe eines Pneumencephalogramms bzw. Ventrikulogramms.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin • Heidelberg 1968

Authors and Affiliations

  • Friedrich Unterharnscheidt
    • 1
  • Dieter Jachnik
    • 2
  • Hans Gött
    • 3
  1. 1.Division of Neuropathology, Experimental Neurosurgery and Experimental NeurologyUniversity of Texas Medical BranchGalvestonUSA
  2. 2.Jugendpsychiatrie BonnLandesobermedizinalrat an der Rheinischen LandesklinikDeutschland
  3. 3.ChefarztViktoriastifts in Bad KreuznachDeutschland

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