Heredität

  • Rolf Kruse
Part of the Monographien aus dem Gesamtgebiete der Neurologie und Psychiatrie book series (MONOGRAPHIEN, volume 124)

Zusammenfassung

Die 82 Probanden unseres Kollektivs stammen aus 80 Familien; bei 13 dieser 80 Familien (16%) lag eine Erkrankung an Epilepsie bei Eltern, Geschwistern oder weiteren Verwandten I. und II. Grades vor, eine Erkrankung nur von Eltern oder Geschwistern ließ sich bei 9 Familien (11%), eine Erkrankung an Gelegenheitskrämp-fen in 10 von 80 Probandenfamilien (12, 5%) feststellen, Erkrankungen an Epilepsie und Gelegenheitskrämpfen zusammen genommen in 23 von 80 Familien (29%). Die familiäre Epilepsiebelastung unserer Verlaufsform zeigt also keine Besonderheiten gegenüber der allgemeinen Epilepsiebelastung (vgl. Bamberger u. Matthes, 1959) und stimmt mit den Erfahrungen von Bridge (13% familiäre Epilepsiebelastung bei „akinetischen“ Anfällen) und denen von Gastaut u. Mitarb. (1966) überein (14% epileptische Heredität bei „Lennox-Syndrom“).

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1968

Authors and Affiliations

  • Rolf Kruse
    • 1
  1. 1.Universitäts-KinderklinikHeidelbergDeutschland

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