Zyklisches Wachstum

  • Manfred Neumann
Part of the Heidelberger Taschenbücher book series (HTB, volume 40)

Zusammenfassung

Bei der Entwicklung des Modells des Strukturwandels im Ungleichgewicht wurden immer gewisse makroökonomische Tatbestände als gegeben vorausgesetzt. Wir haben angenommen, daß die Wirtschaft als Ganzes im Trend wächst und daß dieser Trend von sektoralen und globalen Rückbildungen sowie sekundären Einkommenssteigerungen überlagert ist. Bei der Ableitung der Ergebnisse des Modells spielten insbesondere die Nachfragerückgänge eine entscheidende Rolle. Sie wurden als ein Vorgang dargestellt, der einen Strukturwandel ermöglicht und bei den angenommenen Verhaltensweisen auch auslöst. Das Bild, das auf diese Weise entworfen wurde, muß jedoch solange unvollständig bleiben, wie nicht geklärt wird, wodurch solche Nachfrageveränderungen hervorgerufen werden. Es soll deshalb in diesem Kapitel versucht werden, die Nachfragerückgänge als ein regelmäßig auftretendes Phänomen zu begründen.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1968

Authors and Affiliations

  • Manfred Neumann

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