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Einleitung

  • Emil Kadlec
Part of the Werkstattbücher book series (WERKSTATTBÜCHER, volume 72)

Zusammenfassung

Jeder produktiven Arbeit in der Modellwerkstätte und in der Gießerei geht die schöpferische Arbeit des konstruierenden Ingenieurs voraus, dessen Ziel es ist, Metallteilen eine bestimmte Form zu geben, sie in der erforderlichen Anzahl herzustellen und dabei das wirtschaftlichste Verfahren anzuwenden. Als solches kommt neben Schmieden, Schweißen, Kaltverformen und Spanen aus dem Vollen das „Gießen“ in Betracht. Man braucht dazu ein Negativ des „Gußstückes“, die „Gußform“, zur Aufnahme des flüssigen Metalles. Sie wird unter Verwendung eines „Modelles“ mittels Formsand oder anderer geeigneter Formstoffe in einem Formkasten oder im Herd (Gießereiboden) geformt. Danach nimmt man das Modell aus der Form heraus, legt bei Hohlkörpern und schwierig gestalteten Teilen noch aus Formmasse geformte „Kerne“ ein und gießt nun in die fertige Form das flüssige Metall. Das „Gußstück“ kann aus Stahlguß, Grauguß, Temperguß, Schwermetall- oder Leichtmetallguß bestehen, während das „Modell“ aus Holz, Metall, Gips oder Kunstsstoff gefertigt wird. Es ist unbedingt notwendig, daß der Arbeitsgang bis zum fertigen Guß schon bei der Konstruktion von Gußstucken modell-, form- una gießereitechnisch genau erwogen wird.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin / Heidelberg / New York 1965

Authors and Affiliations

  • Emil Kadlec
    • 1
  1. 1.WienÖsterreich

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