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Rehabilitation bei poliogeschädigten Kindern und Jugendlichen

  • U. Grüninger
Conference paper
Part of the Freiburger Symposion an der Medizinischen Universitäts-Klinik book series (FREIBURGER, volume 8)

Zusammenfassung

Nach der Definition von Howard A. Rusk ist die Rehabilitation „ein dymamisches Aktionsprogramm, bei dem die Fähigkeiten des Rehabilitations-Teams, bestehend aus Ärzten, physikalischen Therapeutinnen und Therapeuten, Beschäftigungstherapeutinnen und -therapeuten, Schwestern, Sozialarbeitern (Social-workers), Beratern (Councellors) und anderen geschulten Personen (Psychologen!), so zu einer einzigen Kraft zusammengefaßt sind, daß dem Patienten geholfen wird, ein Maximum an physischen, seelischen, sozialen und beruflichen Fähigkeiten wiederzuerlangen“. Ich möchte mit besonderem Nachdruck auf die Zielsetzung in dieser Definition hinweisen; handelt es sich doch bei der Rehabilitation der von uns betreuten Polio-Opfer sehr oft um schwergeschädigte Menschen, bei denen die Aussichten der physischen Rehabilitation geringe sind und um so mehr das Ziel, dem Geschädigten zu einer menschenwürdigen Existenz zu verhelfen, im Auge behalten werden muß. Wie ich an anderer Stelle ausführen konnte, ist die Rehabilitationsmedizin in den USA zum Unterschied von unserem Land inzwischen ein anerkannter Zweig der Medizin geworden.

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Literatur

  1. Grüninger, U.: Kampf den Lähmungs-und Bewegungsschäden. Gesundheitsfürsorge 8, 107 (1958).Google Scholar
  2. Klrberg-Trogst: Über die orthopädische Nachbehandlung bei Poliomyelitisschäden. Jahresbericht des Bielefelder Vereins zur Erforschung und Bekämpfung der spinalen Kinderlähmung e. V. 1959.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag OHG. Berlin · Göttingen · Heidelberg 1961

Authors and Affiliations

  • U. Grüninger
    • 1
  1. 1.Bad OeynhausenDeutschland

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