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Zusammenfassung

Die Speicherung von Kohlenhydraten (neben derjenigen von Fetten und Eiweißkörpern) in pflanzlichen Zellen bzw. Geweben steht in engstem Zusammenhang mit der Reproduktion oder Weiterentwicklung der betreffenden Organismen. Wir verstehen hier unter Speicherung im engeren Sinne eine Ablagerung von solchen Stoffen an meist „sekundärer“ Stätte, die nach einer Ruheperiode wieder mobilisiert werden können, um dann Wachstumsprozessen zugute zu kommen, die „zur Bildung von etwas Neuem führen oder zur endgültigen Formung und Fertigstellung von etwas bereits Angelegtem“ (Netolitzky 1935, S. 1). Dies wird im folgenden Beitrag1 noch erörtert werden, wo auch Speicherungsprozesse im weiteren Sinne Erwähnung finden sollen. Hier sci nur hervorgehoben, daß wir demzufolge gespeicherte Kohlenhydrate einmal in den Samen der meisten höheren Pflanzen antreffen, zum anderen in den ausdauernden vegetativen Organen mehrjähriger bzw. perennierender Gewächse. Bei diesen können Sproßachsen, Wurzeln und zuweilen auch Blätter ganz oder teilweise die Funktion der Stoffspeicherung übernehmen und damit, vielfach unter bemerkenswerter gestaltlicher Umbildung, zu Speicherorganen werden.

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Literatur

  1. Siehe S. 833, am Schluß des nachfolgenden Beitrags „Bedeutung der Speicherung“.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag oHG. Berlin · Göttingen · Heidelberg 1958

Authors and Affiliations

  • H. Weber

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