Möglichkeiten und Grenzen der röntgenologischen Beurteilung der Herzfunktion

  • E. Zdansky
Conference paper
Part of the Freiburger Symposion an der Medizinischen Universitäts-Klinik book series (FREIBURGER, volume 5)

Zusammenfassung

Wenn ich an diesem Symposion, an dem von berufener Seite die subtilen Mechanismen, Chemismen und nervösen Steuerungen der Herzfunktion behandelt werden, über die röntgenlogische Beurteilung der Herzfunktion spreche, so werden naturgemäß die Grenzen einer solchen Beurteilung stark in den Vordergrund treten. Denn was wir im Röntgenbild feststellen, sind ja nur die gröbstmorphologischen Reaktionen des Herzens auf abnorme Arbeitsbedingungen und muskuläre Schädigungen des Herzens; Reaktionen zudem, die — losgelöst vom klinischen Gesamtbild — sowohl hinsichtlich ihrer Ursachen, als auch ihrer Folgen meist nicht eindeutig sind Immerhin sind sie eben doch der morphologische Niederschlag der abnormen Hämodynamik und damit auch Ausdruck der abnormen Funktion und wenn sie nicht eindeutig sind, so teilen sie dieses Merkmal mit den meisten klinischen und Laboratoriumsbefunden. Und so gehört denn die Röntgenuntersuchung mit den anderen einfachen Mitteln der klinischen Herz- und Kreislaufdiagnostik zu den klassisch gewordenen und jedem Arzt zugänglichen Methoden zur Beurteilung des Herzkranken.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1957

Authors and Affiliations

  • E. Zdansky
    • 1
  1. 1.BaselSchweiz

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