Ferritin bei experimentellen Leberschäden und Lebererkrankungen

  • L. Heilmeyer
Conference paper
Part of the Freiburger Symposion an der Medizinischen Universitäts-Klinik book series (FREIBURGER, volume 4)

Zusammenfassung

Auch im Eisenstoffwechsel nimmt die Leber eine bedeutende Stellung ein, und zwar deswegen, weil in der Leber die größten Eisenmengen als Reserven, als Depoteisen gestapelt sind. Aus der Leber entnimmt der Organismus bei allen möglichen Beanspruchungen seinen Eisenbedarf. lch erinnere etwa an den Übergang vom normal en Klima in ein Höhenklima: Wie LINTZEL das gezeigt hat, wird dabei die Leber entleert und das Eisen für die Neubildung des Hämoglobins herangezogen. Ähnlich ist es natürlich bei Blutverlusten. Heute wissen wir, daß das Eisen grundsatzlich in zweierlei Form in der Leber gespeichert ist, einmal als Ferritin, als eine wohlumschriebene, kritallisierbare Verbindung, die etwa 20 bis 24% Eisen enthält (wobei der Eisengehalt innerhalb dieser Grenzen wechseln kann), zum anderen als Hämosiderin, einer viel eiweißärmeren Verbindung, die sich nicht kristallisieren läßt, und die im Gegensatz zum Ferritin histologisch sichtbar ist mit den göwohnlichen Eisennachweismethoden der Histologie. In der normalen Leber ist das Eisen in der Hauptsache in der Ferritinform gespeichert.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1957

Authors and Affiliations

  • L. Heilmeyer
    • 1
  1. 1.Freiburg i. Br.Deutschland

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