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Physiologie und Klinik des Urobilinstoffwechsels

  • R. Duesberg
Conference paper
Part of the Freiburger Symposion an der Medizinischen Universitäts-Klinik book series (FREIBURGER, volume 4)

Zusammenfassung

Bis vor einigen Jahren schien es, als ob das Problem des Gallenfarbstoffwechsels hinreichend geklärt sei; es war eine standardisierte Lehrmeinung entstanden. Wir glaubten, über die Herkunft des Gallenfarbstoffes, d. h. seine Entstehung aus Blutfarbstoff und über seine Umwandlungsprodukte hinreichend orientiert zu sein und waren der Meinung, aus den erhaltenen Ergebnissen weitgehende Rückschlüsse hinsichtlich der Bilanz ziehen und auf die Produktivität des Knochenmarkes schließen zu dürfen, so daß sich Klinik und Physiologie diesem Thema weniger intensiv widmeten und vermeintlich aktuelleren Fragen zuwandten. Bei einer erneuten Besinnung müssen wir heute feststellen, daß inzwischen unvorhergesehene Entdeckungen gemacht worden sind und daB durch sie unsere bisherigen Ansichten zu einem großen Teil vollkommen umgeworfen wurden. Insbesondere sind die früheren Bilanzen in keiner Weise mehr stichhaltig, ein einfacher Rückschluß aus der Menge des anfallenden Gallenfarbstoffes auf die Zahl der untergehenden Blutkörperchen ist keineswegs statthaft und schließlich sind die Abbauprodukte des Hämoglobins unter neuen Aspekten zu betrachten.

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Literatur

  1. R. Duesberg und D. Mohring: Handbuch der gesamten Hämatologie, Band II (im Druck).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1957

Authors and Affiliations

  • R. Duesberg
    • 1
  1. 1.MainzDeutschland

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