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Die Beseitigung der inneren Brüche

  • Martin Kirschner
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Part of the Allgemeine und Spezielle Chirurgische Operationslehre book series (OPERATIONSLEHRE, volume 7 / 2)

Zusammenfassung

Die operative Behandlung der Hernien, deren Bruchpforten im Inneren der Leibeshöhle liegen, und die nicht nach außen hervortreten, erhält gegenüber der Behandlung der äußeren Brüche dadurch eine besondere Note, daß der Angriff auf den Bruch nur nach der Eröffnung der Bauchhöhle oder der Brusthöhle begonnen werden kann. Es kommt hinzu, daß die genaue Diagnose eines inneren Bruches oft vor der Operation nicht sicher gestellt werden kann. Günstig ist, daß die inneren Brüche durch eine Laparotomie oder Thorakotomie übersichtlich freigelegt werden können. Die Bezeichnung „innere Hernien“ wird im engeren und ursprünglichen Sinne angewendet auf Bauchbrüche, die dadurch Zustandekommen, daß Teile des Dünndarmes in verschiedene Taschen des Peritoneums eintreten und sich dann häufig einklemmen. Neuerdings ist es auf Grund anatomischer und entwicklungsgeschichtlicher Untersuchungen wieder fraglich geworden, ob es sich bei einem Teil dieser inneren Brüche wirklich nur um Hernien oder nicht eigentlich nur um pathologische Veränderungen infolge Fehldrehung oder unvollkommener Drehung des Darmes (Malrotation) handelt.

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Copyright information

© Springer-Verlag oHG. Berlin · Göttingen · Heidelberg 1957

Authors and Affiliations

  • Martin Kirschner
    • 1
  1. 1.Chirurgischen KlinikUniversität HeidelbergDeutschland

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