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Über den Entmagnetisierungsfaktor inhomogener Proben

  • J. Kranz
Part of the Reine und angewandte Metallkunde in Einzeldarstellungen book series (METALLKUNDE, volume 14)

Zusammenfassung

Zur Bestimmung der ferromagnetischen Materialkonstanten aus Messungen an Proben, die nicht als magnetisch geschlossener Kreis vorliegen, ist die Kenntnis des Entmagnetisierungsfaktors (EF, im folgenden mit dem Buchstaben N bezeichnet) erforderlich. Bezeichnet H a die äußere magnetisierende Feldstärke, I die dadurch erzielte Magnetisierung der Probe, so ist wegen der rücklaufenden Kraftlinien die „wahre“ magnetische Feldstärke H i = H a NI. Theoretisch hängt N nur vom Dimensionsverhältnis der Probe (p = l/d) und der Suszeptibilität ab. Zur experimentellen Bestimmung von N werden zwei Prinzipien verwendet: E. Dussler [1] benutzt den Satz des stetigen Übergangs der Tangentialkomponente des magnetischen Feldes an der Grenze ProbeLuf t. Sehr dünne „Nadelspulen“ messen die Feldstärke unmittelbar an der Oberfläche der Probe. Diese Methode ist mehrfach modifiziert worden, z. B. durch Benutzung des magnetischen Spannungsmessers. Steinhaus und Gumlich [2] verwenden die Methode der „idealen Magnetisierung“, indem sie einem kleinen Gleichfeld ein stetig von großen Werten auf Null abnehmendes Wechselfeld überlagern.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1956

Authors and Affiliations

  • J. Kranz
    • 1
  1. 1.I. Physikalisches InstitutUniversität MünchenDeutschland

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