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Allgemeine Grundlagen der Wasserleitung

  • Bruno Huber
Part of the Handbuch der Pflanzenphysiologie / Encyclopedia of Plant Physiology book series (532, volume 3)

Zusammenfassung

Mit der Eroberung des Festlandes treten im Devon ganz neue Aufgaben an die Pflanzenwelt heran: Während sie bisher vom lebensnotwendigen Wasser allseits umgeben war, ist sie jetzt der austrocknenden Wirkung der Atmosphäre ausgesetzt, welche zeitweilig geradezu mörderische Grade erreichen kann. Ihr gegenüber sind zweierlei Einstellungen grundsätzlich möglich und auch verwirklicht1:
Tabelle 1

Beziehung zwischen osmotischem Druck und relativer Dampfspannung wäßriger Lösungen. (Gekürzt nach Walter 1931.)

Osmotischer i Druck I (Atmosphären)

Relative Dampfspannnng

 

0

100

 

140

90

 

298

80

 

476

70

 

680

60

 

922

50

 

2055

20

 

0

 
Entweder verzichtet die Pflanze auf eine eigene Gestaltung ihrer Wasserbilanz und folgt passiv den Schwankungen der „Hydratur“, so wie sie auch, im Gegensatz zum warmblütigen Tier, denen der Temperatur weitgehend passiv folgt.

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Literatur

  1. Gradmann, Hans: Untersuchungen über die Wasserverhältnisse des Bodens als Grundlage des Pflanzenwachstums. I. Jb. wiss. Bot. 69, 1–100 (1928).Google Scholar
  2. Honert, T. H. van den: Water transport in plants as a catenary process. Discuss. Faraday Soc. 3, 146–153 (1948).CrossRefGoogle Scholar
  3. Walter, H.: Die Hydratur der Pflanze und ihre physiologisch-ökologische Bedeutung. Untersuchungen über den osmotischen Wert. Jena 1931.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag OHG. Berlin · Göttingen · Heidelberg 1956

Authors and Affiliations

  • Bruno Huber

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