Individuation in der unbelebten Welt

  • W. Kossel
Conference paper
Part of the Colloquium der Gesellschaft Für Physiologische Chemie in Mosbach/Baden book series (MOSBACH, volume 6)

Zusammenfassung

Herr Kollege Felix hat mich aufgefordert, Ihnen einiges aus der Darstellungsweise vorzutragen, die ich seit einem Jahrzehnt in einer Reihe populärer Vorträge benutze, die dem Thema „Atomphysik und Lebenserscheinungen“ galten. Einer davon fand schon vor Jahren in diesem Saal statt, ein anderer (1. 12. 49) im Deutschen Museum in München. Solche Darstellungen für einen großen Kreis müssen unmittelbar auf den Gegenstand selbst losgehen. Sie müssen auf alle die mathematischen Hilfsmittel verzichten, die sich einer Formelsprache bedienen. Der Zwang, die Bilder, von denen die mathematischen Ansätze ausgehen, selbst scharf durchzuzeichnen, ohne sich der Fortentwicklung von Formeln zu überlassen, führt dazu, manches an den Voraussetzungen schärfer auszusprechen, als es in den gewohnten Lehrbuch-Darstellungen geschieht — ja es wird hier und da geradezu eine Unschärfe ans Licht treten, die in der mathematischen Fortführung wie unter einem Schleier verborgen blieb.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    Zur Begriffabildung der Atomistik. Annalen der Physik 3, 156 (1948) — Gcdachtnisband fiir Max Planck. —Google Scholar
  2. 1.
    Vergleiche als jüngste prägnante Zusammenfassung maßgebender Züge die an eine Äußerung E. KNoops anknüpfende Einleitung zu einem gerade publizierten Vortrag A. Butenandts: Naturwiss. 42, 141 (1955).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag OHG. 1956

Authors and Affiliations

  • W. Kossel
    • 1
  1. 1.Universitäts-Instiiut für PhysikTübingenDeutschland

Personalised recommendations