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Einführung und kristallgeometrische Grundlagen

  • Helmut G. F. Winkler

Zusammenfassung

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts begann man im wissenschaftlichen Sinne die Vielgestalt der Kristalle zu erforschen, indem man anfing, die Winkel zu messen, welche Kristallflächen miteinander bilden; es entstand die beschreibende geometrische Kristallkunde. Gleichzeitig setzte die Entwicklung einer chemischen Systematik der Stoffe ein, und so kam es, daß schon frühzeitig die Frage nach den Zusammenhängen zwischen Kristallgestalt und chemischer Zusammensetzung aufgeworfen wurde. Über ein Jahrhundert lang wurden Tausende von Kristallen vermessen, ihre Flächenwinkel, Achsenabschnitte, Symmetrieelemente (Kristallklasse) bestimmt und diese Daten in Beziehung zu dem chemischen Stoffbestand der betreffenden Kristalle gestellt. Den Abschluß dieses frühen Stadiums der Kristallchemie bildet das fünfbändige Werk P. von Groths1.

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Copyright information

© Springer-Verlag Ohg. Berlin · Göttingen · Heidelberg 1955

Authors and Affiliations

  • Helmut G. F. Winkler
    • 1
  1. 1.Universität Marburg A. D.LahnDeutschland

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