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Einige Grundlagen für die Erklärung der Intensitätsschwankungen und des Wechsels der Symptome

  • Hans Jacob
Part of the Monographien aus dem Gesamtgebiete der Neurologie und Psychiatrie book series (MONOGRAPHIEN, volume 78)

Zusammenfassung

Wenn wir bisher vereinfachend von der Dauerwirkung der Krankheitsphänomene ausgingen, so bedarf das eben Erörterte sogleich einer entscheidenden Korrektur, indem die kontinuierlichen Schwankungen der Symptomatik und der Wechsel im Gesamtverhalten, im motorischen Leistungsvermögen, in der Ausprägung der Automatismen oder in der „Tonusstimmung“ bedacht werden. Schon frühzeitig hatte man in unvermuteten Leistungsbesserungen, in plötzlich einsetzenden flüssigen Bewegungsabläufen (paradoxe Kinesien), vorübergehenden Bewegungserstarrungen (Pseudokatalepsie), im Nachlaß oder in der Steigerung der Tremorunruhe und im zeitweisen Irradiieren der Tremorunruhe oder Tonussteigerung sehr bemerkenswerte Krankheitszüge erkannt.

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Literatur

  1. 1.
    Siehe hierzu: „nebenläufige Bewegungen“(S. 58).Google Scholar
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    Beringers Patient führt die guten Leistungen beim Schreibmaschineschreiben auf die später zu besprechenden Tendenzen zu Symmetriebewegungen zurück (s. S. 49).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag OHG. Berlin . Göttingen . Heidelberg 1955

Authors and Affiliations

  • Hans Jacob
    • 1
  1. 1.Psychiatrischen und NervenklinikHamburgDeutschland

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