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Ausnützen von Luft- und Wasserströmungen

  • Werner Jacobs
Part of the Verständliche Wissenschaft book series (VW, volume 36)

Zusammenfassung

Es ist ein milder, sonniger Oktobertag mit leichter Brise. Unzählige weiße Spinnwebfäden segeln vor dem Wind dahin, bleiben an den Grashalmen, am Gebüsch, an Drahtzäunen, am Wanderer selbst hängen: Altweibersommer. In einer Flocke werden wir vielleicht die kleine Spinne entdecken, deren Luftreise wir jäh unterbrochen haben. Zahllose Jungspinnen — vor allem die Jungen von Krabbenspinnen — lassen sich auf diese Weise vom Winde verschleppen. Die Fahrt beginnt so (Abb. 1): die Spinne erklettert einen Halm bis zum höchsten Punkt, streckt das Hinterleibsende, an dem die Öffnungen der Spinndrüsen liegen, weit in die Luft und läßt die Spinnseide austreten. Der Wind faßt den immer länger werdenden Seidenfaden. Die Spinne hat es wohl im Gefühl, wie lang der Faden werden muß. Plötzlich läßt sie los und fährt dahin, zunächst nur mit den Spinndrüsen am Faden hängend.

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Copyright information

© Springer-Verlag OHG. Berlin · Göttingen · Heidelberg 1954

Authors and Affiliations

  • Werner Jacobs
    • 1
  1. 1.Universität MünchenDeutschland

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