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Elektrolytische Korrosionen an Monelmetall, Stahlguß, Reinnickel und Manganstahl sowie an den Rohrböden der Oberflächenkondensatoren und Ölkühler

  • August Siegel

Zusammenfassung

Zur Verhütung der raschen Korrosionen an Eisen und Nichteisenmetallen wurde in den letzten Jahrzehnten immer wieder versucht, die Korrosionsschäden durch Verwendung von korrosionsbeständigeren Metallen zu beheben. Als besonders korrosionsbeständig gegen chemische Einflüsse hat man Monelmetall angesehen, das sich infolge seines hohen Nickelgehaltes von etwa 65% in vielen Fällen gut bewährt hat. Die Betriebserfahrungen haben aber gezeigt, daß auch dieser teure Werkstoff durch Elektrolyse praktisch in genau der gleichen kurzen Zeit und in genau derselben Weise zerstört wird wie alle im Maschinenbau üblichen sonstigen Werkstoffe. Daraus geht einwandfrei hervor, daß bei der Wahl des bestgeeigneten Werkstoffes von vornherein stets berücksichtigt werden muß, ob die Korrosionsschäden rein chemischer oder elektrolytischer Art sind; in letzterem Fall werden bekanntlich außer Platin alle Metalle zerstört, so daß Abhilfe nur durch Beseitigung der vagabundierenden Ströme erreicht werden kann.

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© Julius Springer in Berlin 1938

Authors and Affiliations

  • August Siegel
    • 1
  1. 1.AEG-TurbinenfabrikBerlinDeutschland

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