Schleifen

  • Siegfried Werth

Zusammenfassung

Schleifscheiben müssen zur Erreichung ihrer Wirkung große Umfangsgeschwindigkeiten haben, und zwar zwischen 18 und 28 m/s, das bedeutet sehr hohe Drehzahlen. Für verschiedene Werkstoffe sind jeweils bestgeeignete Scheiben entwickelt und ausprobiert, die zur Unterscheidung die Bezeichnung Körnung und Korngrößen tragen und aus Tabelle 23 entnommen werden können. Es gibt natürliche und künstliehe Korundscheiben (Elektrokorund), ferner Siliziumkarbidscheiben. Dies sind keramisch gebundene Scheiben, d. h. sie bestehen aus dem Schleifmittel und einem Bindemittel und werden vorgeformt im Ofen gebrannt, oder gummigebundene Scheiben, bei denen die Schleifkörnchen in Gummi eingewalzt sind und die Scheiben später vulkanisiert werden. Meistens finden die letzteren als Trennscheiben Verwendung. Die Scheiben sollen sich beim Schleifen selbst freischleifen, so daß durch Abnutzung und Ausbrechen abgenutzter Körner frische ein Verschmieren der Scheibe statt, so paßt die Körnung nicht für diesen Werkstoff und es muß eine andere Sorte gewählt werden.

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© Springer-Verlag OHG., Berlin 1942

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  • Siegfried Werth

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