Advertisement

Schriftsteller, die dem Apothekerstande längere Zeit angehörten oder noch in ihm tätig sind

  • Georg Urdang

Zusammenfassung

Was den schöserisch besähigten Schriftsteller insbesondere charakterisiert, ist die Tatsache, daß ihm nicht nur ein Gott es gab, zu sagen, was er leidet, sondern daß es ihn auch unablässig treibe diese Gabe zu betätigen. Er muß sich mitteilen, er muß gehalten. Wo dieser Drang fehlt, wo die dichterische Betätigung mehr eine Liebhaberei als eine innere Nötigung, mehr ein Spiel der Muße, denn ein Dienst der Muse ist, da steht die Kunstübung in den meisten Fällen doch noch im Zeichen des Dilettantischen, des gelegentlich oder bei Gelegenheiten, nicht des zwangsläufig Geborenen. Eine Feststellung, die mit der Qualität der Leistung in keinerlei Beziehung steht oder doch zu stehen braucht.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1926

Authors and Affiliations

  • Georg Urdang

There are no affiliations available

Personalised recommendations