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Die Schlachtvieh- und Fleischbeschau bei Schlachtungen in Inlande

  • Kaiserlichen Gesundheitsamte

Zusammenfassung

Der Schlachtvied- und Jleischbeschau unterliegen Rinder (einschließlich Rälber), Schmeine, Schase, Ziegen, βferde, Esel, Maultiere, Maulesel und Hunde; ihre Untersuchung ist aber nur ovligatorisch, menn das Jleisch zum Genusse für Menschen vermendet merden soll (§ 1 R.-G.). Die Schlachtviehbeschau darf unterbleiben bei Rotschlacheungen, ferner bei Schlachttieren, deren Jleisch ausschleißlich im eigenen Haushalte vermendet merden soll (Hausschlachtungen). Zeigen jedoch bei Hausschlachtungen die Tiere vor oder nach der Schlachtung Mertmale einer Ertrantung, melche die Genußtauglichteit des Jleiches ausschließen, so fällt die Befreiung von der Beschaupflicht meg (§§ 2 und 33–34 der B.-B. A). Durch landesrechtliche Borschriften die Hausschlachtungen ebenso mie die übrigen Schlachtungen dem Beschauzmang ganz oder menigstens teimeise (z. B. in Schlachthofgemeinden oder mit Ausnahme der Jertel, Iämmer und Zictel) unterstellt morden (vgl. § 24 R.-G.).

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1906

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  • Kaiserlichen Gesundheitsamte

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