Zusammenfassung

Da ich einige kleine, aber dringende Neujahrsrechnungen zu berichtigen habe, auch heute nachmittag nach Köln zu reisen beabsichtige, so ersuche ich Sie, mir das Honorar für den Monat März bis vor 3 Uhr gefälligst auszuzahlen. Es beträgt, wenn ich nicht irre, 19 Tlr. 10 Sgr. nach Abzug eines Talers, den ich bereits erhalten, und Zurechnung von 20 Sgr., die ich Ihnen geliehen. Den. noch immer unerledigten Honorarmonat vom vorigen Jahre bringe ich jetzt nicht in Rechnung, ohne jedoch damit einen Verzicht auf diese Forderung aussprechen zu wollen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

References

  1. 1).
    Dronke meint vermutlich den Journalisten und Verfasser von Sensations-romanen Hermann Gödsche (1815–1878).Google Scholar
  2. 2).
    Einen ungedruckten Brief an Friedrich Engels vom 21. Februar 1850, der die gleiche Adresse angibt, unterzeichnet Dronke sogar J. Baerwindt. Hier schreibt er, er habe Lust, nach Turin zu gehen, da in Italien die Revolution wohl am ehesten wieder ausbrechen werde. Vielleicht werde er aber auch nach London kommen, obwohl er die wenigste Lust dazu habe. Dronke zitiert hier — was nicht ohne In-teresse ist—den berühmten Ausspruch der „Neuen Rheinischen Zeitung“, daß die europäische Revolution solange ein Sturm im Glase Wasser bleibe, ehe nicht die englische Bourgeoisie gestürzt sei. Selbst fügt er hinzu, er glaube, daß dieser Sturz nur durch einen europäischen Krieg, nie durch eine revolutionäre Initiative in England selbst vollbracht werden könne. Im Frühling 1850 ging Dronke nach der Schweiz, im April 1852 siedelte er nach London über.Google Scholar
  3. 1).
    Heinrich Bürgers (1820–1878) war 1848 Mitglied der Redaktion der „Neuem. Rheinischen Zeitung“ gewesen und gehörte jetzt der Zentralbehörde des Kommunistenbundes an. Vgl. für ihn und sein Verhältnis zu Lassalle die Einführung S. 7 f. In Lassalles Naehlaß findet sich die Abschrift eines Erlasses des Oberprokurators von Seckendorf in Köln an den Polizeidirektor von Faldern in Düsseldorf vom 19. Februar 1853, der ein Gesuch des „Eduard“ Lassalles abschlägig bescheidet. Lassalle hatte darin um die Rückgabe der in der Prozedur gegen Roeser und Konsorten bei ihm beschlagnahmten Briefe gebeten. Die Ablehnung gründete sich darauf, daß sämtliche Briefe teils von den Verurteilten geschrieben, teils „in so naher Verbindung zur Hauptsache“ gestanden hätten, daß sie als Überführungsstücke anzusehen und deshalb konfiziert seien. Dennoch sind später diese Briefe in Lassalles. Hände zurückgelangt. Von den hier abgedruckten waren bei jener Haussuchung, in Düsseldorf bei ihm beschlagnahmt worden die Nummern 14, 19, 20, 26, 27, 28 29, 30.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1923

Authors and Affiliations

  • Gustav Mayer

There are no affiliations available

Personalised recommendations