Zusammenfassung

Ich sitze da am Abend dieses so schönen Tages, umringt von all den Sachen, mit denen mich Ihre Güte und Huld erfreut hat, vor mir Ihren Kranz, Ihre Veilchen, Ihr Briefchen, Ihr „Tischchen deck Dich“, und dennoch sitze ich da trübe und verstimmt.—Ihre Verstimmung hat mich notwendig um so mehr ergriffen, als ich grade heute ganz besonders Sie nur angenehm hätte berühren mögen, um so mehr betrübt, als es uns natürlich am meisten affiziert, jemand unwissentlich grade dann traurig gemacht zu haben, wenn wir uns am meisten gedrungen fühlten, ihn nur wohltuend zu berühren.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1923

Authors and Affiliations

  • Gustav Mayer

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