Lichterfelde

  • Otto Lubarsch

Zusammenfassung

Trotzdem ich sehr das Bedürfnis nach Ruhe und Erholung hatte, folgte ich doch Althoffs Rat und schrieb an Schweninger. Er war mir bis dahin persönlich unbekannt, und ich stand seinem Wirken und Kämpfen unparteiisch gegenüber. Über die mannig-fachen Streitigkeiten, die er mit einzelnen und der Masse der Ärzteschaft gehabt, war ich nur in großen Zügen unterrichtet, besonders auch über die mit dem Chirurgen Carl Schleich. Bei seinem Rampf gegen die Auswüchse des Spezialistentums und die übertriebenen Ansprüche der Bakterio- und Serologie stimmte ich ihm bei, und hier lag die Möglichkeit einer Zusammen-arbeit. Schw. antwortete mir aus dem banrischen Hochgebirge, wo er zur Gemsjagd bei dem Brinzregenten war, sehr freundlich und entgegenkommend, vorläufig sei aber noch nichts Sicheres und Endgültiges über die Errichtung einer Prosektur bestimmt, er aber würde sich jedenfalls sehr freuen, mit mir zusammenarbeiten zu können.

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© Julius Springer in Berlin 1931

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  • Otto Lubarsch

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