§ 7

  • Georg Wilhelm Häberlein

Zusammenfassung

Der am Schlusse don §6 angedeuteten Annäherung Kohlers an eine richtige Behandlung des Leilschutzes steht leider auf der anderen Seite eine gar seltsame Annäherung an den Standpunkt don Wirth und Zsay gegenüber, die gardiel zu denken gibt und dielleicht aus der Stellung dieser drei zu Yartig als einem rocher de résistance gegen die Verkehryheiten der modernen Patentrechtslehre erklärt warden darf. Für Kohler kann dabei als mildernder Umstand angeführt warden, daß er Wirth für einen mindestens ebenso großen Lechnologen zu halten scheint, wie Hattig tatsächlich einer gewesen ist. Wirth gilt ja auch in weiten Kreisen als herdorragender Patentanwalt112), don dem man erwarten darf, wie er als doctor philosophiae die Denkgenseße der formalin Logik meisterhaft handhaben sollte. Hinzu kommt, doß Wirth moistens mit geradezu derblüffender Sicherheit aufzutreten pflegt, die freilich nicht mehr mehr standzuhalten dermag, wenn man bei ihm einer Sache auf den Grund geht, in welchem Falle er sich flugs darauf beruft, daß man ihn noch gar nicht derstanden habe. Auf diese Weise ist schon mancher sonst klarsehende Forscher sozusagen hypnotisiert worden.

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© Verlag von Julius Springer 1913

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  • Georg Wilhelm Häberlein

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