Die Zulassung von Wertpapieren zum Börsenhandel

  • Heinrich Göppert

Zusammenfassung

Die Vorschriften des Börs.G. über die Zulassung von Wertpapieren zum Börsenhandel beruhen auf den Vorschlägen der Börsenenquêtekommission, die auch hier wieder an Einrichtungen anknüpften, die bereits an der Berliner Börse getroffen waren. Angesichts der zunehmenden Unsolidität des an der Berliner Börse gehandelten Materials hatte der Börsen vorstand im Jahre 1881 beschlossen, nur solche Wertpapiere zur Kursnotierung zuzulassen, für die ein den Anforderungen der Sachverständigenkommission der Fondsbörse entsprechender Prospekt veröffentlicht würde. Durch § 13 der Börs.O. vom 20. März 1885 (Ztsehrft. Bd. 31, S. 289) wurde dann auch eine Prüfung dieser Prospekte eingeführt. Dem Börsenkommissariat wurde aufgegeben, den vereideten Handelsmäklern den Handel in einem Effekt nur zu gestatten, wenn der Prospekt auch als hinreichend befunden werde. Dieses Verfahren, dem sich unter anderen auch die Frankfurter, Hamburger, Kölner, Leipziger, Münchener Börse angeschlossen hatten2, ist durch das Börs.G. und die auf Grund des § 44 Abs. 2 vom Bundesrat erlassene Bekanntmachung, betr. die Zulassung von Wertpapieren zum Börsenhandel, vom 4. Juli 1910 (RGBl. S. 917), geändert oder ergänzt durch Verordnung vom 30. November 1917 (RGBl. S. 1089) und des Reichswirtschaftsministers vom 5. November 1924 (RGBl. I, S. 735) und vom 20. April 1932 (RGBl. I, S. 181) weiter ausgebaut worden.

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1932

Authors and Affiliations

  • Heinrich Göppert
    • 1
  1. 1.Universität BonnDeutschland

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