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Was man in Deutschland sehen kann

  • P. D. Fischer

Zusammenfassung

Der deutlche Wald. Seine Derbreilung. Deutschlaud ist noch heutigeu Tages bis zu einem vollen Viertel seiner Gesammtbodeufläche mit Wald bedeckt. Mit Ausuahme des Rordwestens, der von der Ems bis nach Schleswig=Holftein hin nnr vereinzelte und im Gauzen geringe Ueberrefte seines alten Waldbestandes sich erhalten hat, vertheilt sich der Waldreichthum über alle deutschen Länder, zwar nicht gleichmäßig, aber doch so, daß ledes einen beträchtlichen Autheil an diesem kästlichen Erbe aufzuweiseu vermag. Preußeu, das in dem Gesammtverchältniß von 23,3 Proeent Waldfärche hinter dem Durchschnitt von ganz Dentschland (25,5, Proeent) etwas zurücktritt, übersteigt dieseu Durchschnitt in großen dicht bewaldeten Bezirken, wie Arnsberg mit 42, Wiesbaden 41,7, Eoblenz 41, Kassel 39,2, Liegnitz 36, Frankfurt 35,4, Proeeut, Trier mit 34 Proeeut Waldfläche sehr beträchtlich und erreicht in einzelnen Kreisen des Regierungsbezirkes Arnsberg, so in den Kreisen Arnsberg und Altena mit le 54,2, Dlpe 65,1 und Siegen mit gar 71,9 Proeent Waldbedeckung eine Dichtigkeit, die selbst diejenige der waldreichsten deut schen Kleinftaaten, wie Meiniugeu mit 41,7 und warzburg=Rudolsadt mit 45,4 Proeeut Waldflache noch bedeutend übertrifft. Weit über das deutfche Durchschuittsmaß erhebt sich der Waldbesitz in ganz Süddentschland, da er in Baden 37,5, in Bayern 33, Hessen 31,3, Württemberg 30,8 und in Elsaß=Lothringen 30,6 Proeent der Bodenfläche erreicht.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1895

Authors and Affiliations

  • P. D. Fischer

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