Advertisement

Zusammenfassung

Wir befassen uns zunächst nicht mit der aus dem vorigen Abschnitt sich ergebenden Frage: Wie ist der in den Erkenntnisprozeß eingreifende Willensfaktor kausalfunktional bestimmt? Die Antwort hierauf wird sich aus der Lösung der Frage nach der Determination des Willens überhaupt mitergeben. Wir wenden uns vielmehr der Frage zu: Wie wird das Ergebnis der gnostischen Prozesse, der Erkenntniszusammenhang zu praktischen Zwecken in Motivations- und Willensprozessen wirksam? Diese Frage tritt in Berührung mit der Frage, die wir schon im I. Abschnitt, Ziffer 3 dieses Teiles stellten: Durch welche Zwischenprozesse und im Verein mit welchen mitbestimmenden Momenten bestimmen die Positivität und Negativität der hedalgedonischen Momente, der Lust und Unlust, Wille und Handlung? Schon damals sahen wir: Erkenntnis muß hinzutreten, damit das Gefühl der Lust und Unlust regulatorische Bedeutung gewinnt. Ebenso kann Erkenntnis allein niemals einen Willensentschluß oder auch nur ein Motiv bestimmen. Wie wirken Erkenntniszusammenhänge mit der Positivität und Negativität des hedalgedonischen Gefühls in der Bestimmung der Motive von Willensentscheidungen zusammen? Sind noch weitere Momente hier bedingend?

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1).
    A. Pfänder, Phänomenologie d. Wollens, Leipzig 1900, S. 10–11.Google Scholar
  2. 1).
    W. Köhler, Intelligenzprüfungen an Anthrop. I, Berlin 1917, S. 136.Google Scholar
  3. 2).
    F. Krüger, Der Begriff des absolut Wertvollen, Leipzig 1898.Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1922

Authors and Affiliations

  • Wilhelm Burkamp

There are no affiliations available

Personalised recommendations