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Grobflotatoren und Reiniger

  • C. Bruchhold

Zusammenfassung

Schon in den ersten Stadien der Flotation ergab sich die Notwendigkeit, die in den Vor- oder Grobflotatoren erzeugten Konzentrate in einer zweiten kleineren Maschine, dem Reiniger, einer weiteren Anreicherung zu unterziehen, denn es ist ohne weiteres einleuchtend, daß in einem einzigen Arbeitsvorgang nicht gleichzeitig reine Abgänge und reine Konzentrate erzeugt werden können. Daher benutzt man den Grobflotator einzig und allein, um reine Berge zu erhalten, und nimmt mit einem relativ niedrigen Konzentrate vorlieb. Die Berge müssen aber so rein sein, daß ihr Metallgehalt in der ersten Behandlung sofort so weit vermindert wird, daß eine Weiterbehandlung sich unnötig macht, und sie daher als wertlos auf die Halde gefahren werden können. Im Reinigungsprozeß der Konzentrate lenkt man dann die gesamte Aufmerksamkeit darauf, ein möglichst hochgradiges Konzentrat sich zu sichern, während die dabei mitfallenden Zwischenprodukte an das Aufgabeende des Grobflotators wieder zurückgegeben werden, so daß man zum Schluß nur zwei Endprodukte erhält: wertlose Abgänge und reine Konzentrate, ohne irgendwelches andere Zwischenprodukt.

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1927

Authors and Affiliations

  • C. Bruchhold

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