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Schlußbemerkungen

  • C. Bruchhold

Zusammenfassung

Verfolgt man den Entwicklungsgang der Flotation seit ihrem Eintritt in die Aufbereitung, so sieht man, daß sie sich Schritt für Schritt hat den Boden erobern müssen. Noch zu Ende des Weltkrieges herrschten Zweifel, ob sie die alte Gravitationsaufbereitung je völlig verdrängen würde. Die hochentwickelten Freiberger Methoden hatten vor der Schlämmeaufbereitung haltgemacht und waren durch die amerikanischen Verbesserungen der Schlämmherde überflügelt worden. Vor dem Feinmahlen der Erze zum feinsten Pulver schreckte man auch nicht mehr zurück, da die Einführung der Hardinge- und Marcy-Mühlen im geschlossenen Kreislauf mit mechaniseh arbeitenden Klassifikatoren die Schwierigkeiten der Feinzerkleinerung erfolgreich zu überwinden gestattete. Die großen Anaconda-Werke behielten noeh die Gravitationsaufbereitung bei, gingen aber schon einen Sehritt weiter, indem sie die Sehlämmeaufbereitung aufgaben und ihre Schlämme teils für sieh, teils in Mischung mit den Abgängen der Aufbereitung direkt der Flotation überwiesen. Die Inspiration-Gesellschaft ging noeh weiter; sie sah vollkommen von der Errichtung einer Gravitations-Aufbereitung ab und führte allgemein die Flotation ein.

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© Julius Springer in Berlin 1927

Authors and Affiliations

  • C. Bruchhold

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