Die Verschwörung des Fiesco

  • H. Kletke

Zusammenfassung

Andreas Doria, der Doge von Genua, hatte einen Neffen, Giannettino Doria, der seinem trefflichen Oheim nichts weniger als gleichkam, und vielmehr in Folge seines hochmüthigen und beleidigenden Benehmens den allgemeinen Haß auf sich gezogen hatte. Der Doge, welcher ihn zärtlich liebte, schien die Fehler seines Neffen gänzlich zu übersehen; er setzte ihn Zum Erben seines Vermögens ein, und es stand zu befürchten, daß Jener bei dem Ableben bes kinderlosen Greises auch der Erbe seiner Macht sein würde. Es war dies um so wahrscheinlicher, als sich der alte Doria große Mühe gegeben hatte, ihm auch sämmtliche Ehrenstellen und Würden zu sichern, welche er selbst an dem Hofe des deutschen Kaisers Carl V. bekleidete. Dennoch hätte vielleicht die allgemeine Unzufriedenheit keinen gewaltsamen Ausdruck gefunden, wäre sie nicht von dem Grafen von Lavagna, Johann Ludwig Fiesco, für seine hochstrebenden Pläne benutzt worden.

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© Verlag von Julius Springer 1999

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  • H. Kletke

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