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Kindertagesheime

  • Th. Hoffa
  • Ilse Latrille

Zusammenfassung

Die Kindertagesheime sind eine neue Form der sozialen Fürsorge, die im Kriege notwendig wurde und in der schwierigen wirtschaftlichen und sozialen Lage der Nachkriegszeit noch mehr Aufgaben fand. Sie bedeutet den letzten Punkt in der Entwicklung der halboffenen Anstaltsfürsorge, deren Ideen sie in sich aufgenommen hat; gleichzeitig wurde sie aber durch die überwiegend sozialen Gesichtspunkte, durch die Vielgliedrigkeit und Ausdehnung, durch die strenge Zweckmäßigkeit zu einem Neuen. Die Tagesheime haben auf der einen Seite die Pflichten des Vollheimes durch den Wirtschaftsbetrieb und den Heimcharakter. Auf der anderen Seite tragen sie die Schwierigkeiten der halboffenen Anstalt: Das Kommen und Gehen, die Unruhe durch die ungeregelten täglichen Aufnahme- und Entlassungszeiten, die dauernden Besuche der Eltern und die starke Abnützung des Hauses und aller Gegenstände. Es ist nicht einfach, den Charakter eines Heimes mit seiner warmen Traulichkeit zu bewahren und gleichzeitig allen Anforderungen eines offenen Hauses zu entsprechen, dessen Notwendigkeit sich aus den Aufnahmegründen der Kinder und den volkserziehlichen Ideen ergibt.

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Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1926

Authors and Affiliations

  • Th. Hoffa
  • Ilse Latrille

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