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Kritik der Interessenkoalition

  • K. Vorwerck
  • D. K. Dunkmann

Zusammenfassung

Es bedarf nur des Weiterspinnens der bereits eingeleiteten Fäden unserer Gedankenentwicklung, um ganz von selbst zu einer ablehnenden Kritik dieser Organisationsform der Arbeiterschaft zu kommen, wie wir sie in den Gewerkschaften vorfinden, und die wir soziologisch als Interessenkoalition bezeichnet haben. Der Begriff gehört zwar zu den landläufigsten, darum aber auch am meisten abgeschliffenen; jedermann handhabt ihn als etwas Selbstverständliches, das jeder hundertfach im Leben erprobt und bewährt findet. In Wirklichkeit gehört aber diese Art der sozialen Verbindung, die um ein persönliches Interesse kreist, zu jenen Selbsttäuschungen, an denen wir Menschen so reich sind. Sie gehören zu jenen falschen Perspektiven, die in ihrer anschaulichen Massivität unerschütterlich erscheinen, wie z. B. die alte Ptolomäische Weltanschauung, die im Grunde doch nichts ist als eine Sinnestäuschung.

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© Verlag von Julius Springer 1928

Authors and Affiliations

  • K. Vorwerck
  • D. K. Dunkmann

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