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Der Friedensvertrag und Deutschlands Rohstoffversorgung

  • Franz Eulenburg
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Zusammenfassung

Über die Rohstoffe selbst findet sich im Friedensdokument nur ganz gelegentlich die eine oder die andere Bemerkung. So z. B. die Bestimmung, daß während eines Zeitraumes von fünf Jahren alle Rohstoffe aus Elsaß-Lothringen zollfrei nach Deutschland eingeführt werden sollen. Dabei wird die Höhe der Ausfuhr nach dem dreijährigen Durchschnitt der Vorkriegsjahre bestimmt. Es ist freilich keine Gefahr vorhanden, daß dagegen etwa gefehlt wird. Die Formel ist offenbar nur der Vollständigkeit wegen aufgenommen und ohne größere Bedeutung. Es liegt jedoch auf der Hand, daß die Folgen des Friedensvertrages gerade auf die Rohstoffbeschaffung von größtem Einflusse sein müssen. Sie berühren das deutsche Wirtschaftsleben an der empfindlichsten Stelle und müssen es von Grund aus umgestalten.

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Notes

Literautr

  1. 1).
    Die Berechnungen bei Eulenburg, Deutschlands Volkswirtschaft im Kriege (Sehmollers Jahrbuch 1915).Google Scholar
  2. 5).
    Nach dem Berichte des X. Geologen -Kongresses in Stockholm von 1910 kamen von den 12 Mill Eisenvorräten Europas 3,6 Mill. auf Deutschland, 3,3 auf Frankreich. Künftig wird das Verhältnis etwa 1,6 zu 5,3 sein!Google Scholar
  3. 6).
    In 1913 waren es 3,8 Mill. t mit 1,5 Mill. t Eisengehalt.Google Scholar
  4. 9).
    Darüber handelt, wenn auch nicht ohne englische Vorurteile, eine Aufsatzreihe des „Economist“ vom Februar 1920.Google Scholar
  5. 13).
    Vgl. H üt n e r,„Die Kali-Industrie im Elsaß“. Voss. Ztg. vom 3. Apri11920.Google Scholar
  6. 21).
    Statistische Zusammenstellung der Metallgesellschaft“ 1909–15, S. 14.Google Scholar

Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1921

Authors and Affiliations

  • Franz Eulenburg
    • 1
  1. 1.KielDeutschland

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