Die Reichsverfassung

  • Graf Hue de Grais
Part of the Handbuch der Gesetzgebung in Preussen und dem Deutschen Reiche book series (HGP, volume 1)

Zusammenfassung

Der deutsche Bund, der nach dem zusammenbruche des älteren deutschen Reichs die deutschen Staaten zusammenschliessen sollte, beliess diesen die volle Souveränität1) und schlosz damit jede gesunde Weiterentwickelung der deutschen Verhältnisse aus. Nach Auszen konnte der Bund zu keinem Ansehen gelangen, weil ihm eine einheitliche zielbewusste Vertretung und eine schlagfertige, gleichmäszig eingerichtete und geleitete Land- und Seemacht fehlte, und im Innern konnte er den wachsenden Verkehrsbedürfnissen nur in unzureichender Meise genügen, weil die Einführung und Weiterentwickelung der gemeinsamen Einrichtungen ganz in der Hand der Einzelstaaten lag und nur vorübergehend durch besondere Staats verträge sicher gestellt werden konnte2).

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1901

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  • Graf Hue de Grais

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