Beschaffung resp. Derwendung probemäßiger Papiersorten für den Dienstgebrauch

  • Bernhard Danckelmann
  • O. Mundt

Zusammenfassung

Seitens des Königlichen Staatsministeriums ist die Frage, welche nothwendigen Anforderungen an die von den Staatsbehörden zu benutzenden Papiersorten zu stellen seien, einer wiederholten Erwägung unterzogen worden. Die in Folge dessen gefatzten Beschlüsse ergeben sich aus der im diesjährigen Ministerialblatt für die gesammte innere Verwaltung Seite 154, sowie im 3. Hefte des Jahragangs 1886 der Mittheilungen aus den Königlichen technischen Versuchsanstalten veröffentlichten in einem Druckexemplar hier beifolgende Zusammenstellung der „Grundsätze für amtliche Papierprüfungen“*). Unter Aufhebung meines Circular-Erlasses vom 8. Januar v. Js. \((\frac{{\text{I}}}{{{\text{Ig}}}}\,16953,\,{\text{II/III}}\,{\text{6722}})**)\) ersuche ich Em. Hochwohlgeboren, fortan nach diesen Grundsätzen zu verfahren. Eine Lieferung unter 300 M., für welche nach dem Schlußsatze der Grundsätze von einer Prüfung des Papiers ganz abgesehen werden kann, liegt nur dann vor, wenn der Kostenpreis des ganzjährigen Bedarfs diese Summe nicht erreicht. Wo diese Voraussetzung zutrifft, was namentlich bei den Spezialkommissaren und Vermessungsbeamten der Auseinandersetzungsbehörden der Fall sein wird, ist doch darauf zu halten, datz zu Urkunden (Rezessen, Auseinandersetzungs-Plänen, Vermessungs- und Bonitirungs-Registern, Erkenntnissen 2c.), somie zu allen sontigen, zur dauernden Aufbewahrung bestimmten Schriftstücken nur dauerhaftes Papier verwandt wird.

Copyright information

© Verlag von Julius Springer Berlin 1887

Authors and Affiliations

  • Bernhard Danckelmann
    • 1
  • O. Mundt
    • 2
  1. 1.Forstakademie zu EberswaldeDeutschland
  2. 2.Forst-Akademie zu EberswaldeDeutschland

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