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Die Rechte und ihre Ausübung

  • Hans Planitz
Part of the Enzyklopädie der Rechts- und Staatswissenschaft book series (ENZYKLOPÄDIE, volume 5)

Zusammenfassung

Begriff des subjektiven Rechts. Das subjektive Recht ist nach deutscher Auffassung nur die Kehrseite des objektiven; beide bilden gemeinschaftlich den Gesamtbegriff des Rechtes. Ja, im älteren Recht vermischte man beide vielfach, wie z. B. die Rechtsordnung eines Verbands als seine „Freiheiten“ erscheinen. In Wahrheit sind beide zu trennen, stehen sich aber nicht wie Ursache und Wirkung gegenüber. Niemals ist nach deutscher Auffassung das subjektive Recht in bloßer Willensmacht erschöpft wie nach römischer; es führt vielmehr zugleich eine Willensgebundenheit herbei: der Berechtigte ist verpflichtet, der Verpflichtete berechtigt (z. B. die Ehegatten, der Eigentümer).

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Schrifttum

  1. Laband, Die vermögensrechtlichen Klagen, 1869.Google Scholar
  2. Planck, Das deutsche Gerichtsverfahren im Mittelalter, 2 Bde., 1879.Google Scholar
  3. Planitz, Die Vermögensvollstreckung im deutschen mittelalterl. Recht, Bd. I: Die Pfändung, 1912.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1931

Authors and Affiliations

  • Hans Planitz

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