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China und die wirtschaftlichen Zusammenhänge der Silberstabilisierung

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Part of the Währungspolitische Zeitfragen book series (WZ, volume 1)

Zusammenfassung

Nimmt man das Vorhandensein eines Wertmaßstabes an, an dem alle Preise gemessen werden, so müssen die Preise einzelner Waren, abgesehen davon, daß sie von den durch Produktion und Absatz bedingten Sonderumständen abhängig sind, auch durch gleichzeitige Veränderungen in den Preisen anderer Waren beeinflußt werden. Denn das Preissystem spiegelt ja die Tatsache wider, daß alle Produkte in einem organisierten System miteinander verbunden sind. Alle Waren stehen in komplementären und gegensätzlichen Beziehungen zueinander, und in jedem Zeitpunkt bringen die Warenpreise untereinander Gleichgewichtsbeziehungen zum Ausdruck, nämlich in dem Sinne, daß bei gegebenen Preisen jede Ware genau in der Menge und Qualität hergestellt wird, die diesem Preis und darüber hinaus auch den Preisen, Mengen und Qualitäten aller übrigen Waren entspricht. Eine Veränderung in irgendeinem Preis stört diese Beziehungen, und, um einen anderen Gleichgewichtszustand herzustellen, werden auch bei anderen Preisen Veränderungen notwendig. Eine Veränderung der Preise für Baumwolle, Tee, Rohrzucker erzeugt Preisbewegungen in Wolle, Kunstseide und Kaffee, ein Schwanken der Weizenpreise berührt auch die Preise anderer Getreidearten usw. in endloser Kette. Jedenfalls sind Veränderungen in irgendeinem Warengebiet durch andere Preisbewegungen verursacht und mit diesen verknüpft. Silber ist eine Ware, und seine Preisbewegungen hängen genau in derselben Weise mit anderen Preisveränderungen zusammen.

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© Verlag von Julius Springer 1932

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