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Der Einfluß der Nietlöcher auf die Längenänderung von Zugstäben und die Spannungsverteilung in ihnen

  • M. Rudeloff

Zusammenfassung

Die Veranlassung zur Ausführung der im nachfolgenden besprochenen Untersuchungen gab mir ein Prüfungsantrag des Vereins deutscher Brücken- und Eisenbau-Fabriken, betreffend die Prüfung von Stoßdeckungen auf Zugfestigkeit. Um bei dieser Prüfung ermitteln zu können, welche Anteile der äußeren Zugkräfte von den einzelnen Teilen der Stoßkonstruktionen aufgenommen bzw. wie die Zugkräfte von einem Teil zum anderen übertragen werden, sind die Dehnungen der einzelnen Konstruktionsteile (Platten und Laschen) an deren Rändern innerhalb verschiedener Strecken zu messen und aus den Dehnungen innerhalb der Proportionalitätsgrenze die zugehörigen Zugkräfte zu berechnen. Hierzu ist es aber erforderlich, zunächst zu wissen, in welchem Grade die Dehnungen infolge örtlicher Querschnittsschwächung durch die Nietlöcher tatsächlich beeinflußt werden, d. h. ob die Belastung auch bei einem gelochten Stabe innerhalb der Proportionalitätsgrenze aus der Dehnung und der Dehnungszahl des Materials berechnet werden kann und welcher Materialverlust durch das Nietloch hierbei in Anrechnung zu bringen ist. Diese Frage war in Reihe A durch Belastungsversuche an einem hinreichend breiten Flachstabe zu lösen, der innerhalb der Versuchslänge mit Nietlöchern versehen war. Um hierbei zugleich festzustellen, welchen Einfluß die bei den Stoßdeckungen in die Löcher eingezogenen Niete auf die Stabdehnungen haben, waren die Versuche sowohl bei offenen Nietlöchern als auch nach Ausfüllung der Löcher durch in üblicher Weise warm eingezogene Niete durchzuführen.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1915

Authors and Affiliations

  • M. Rudeloff

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