Tierexperimentelle Untersuchungen zur Verhütung von Rückenmarkschäden bei Eingriffen an der Aorta descendens

  • F. Wadouh
  • C. F. Arndt
  • H. G. Borst
  • D. Dragojevic
  • M. Hartmann
Conference paper

Zusammenfassung

1667 berichtete Niels Stensen (Nicolai Stenonis) über eine Lähmung der Hinterläufe des Kaninchens nach Abklemmung der Aorta abdominalis. 1869/1880 konnten Schiffer und Litten zeigen, daß es sich hierbei um eine ischämische Schädigung der grauen Substanz des Rückenmarks handelte. Bis Ende des vorigen Jahrhunderts war die Erforschung des Stensen-Versuchs lediglich neuropathologisch ausgerichtet. Der Entstehungsmechanismus dieser Schädigung und ihre mögliche Prävention begann erst in unserem Jahrhundert und ist noch immer Gegenstand der Diskussion. Mit keiner Protektionsmethode konnte bislang die Paraplegie restlos verhindert werden. Das liegt wohl daran, daß die anatomischen und physiologischen Hintergründe für diese Schädigung komplex sind und das Zusammenspiel zwischen strukturellen und hämodynamischen Variablen der Rückenmarksversorgung in der Abklemmphase der Aorta descendens nur inkomplett bekannt ist.

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Literatur

  1. beim VerfasserGoogle Scholar

Copyright information

© Dr. Dietrich Steinkopff Verlag, GmbH & Co. KG, Darmstadt 1990

Authors and Affiliations

  • F. Wadouh
    • 1
    • 2
    • 3
  • C. F. Arndt
    • 1
    • 2
  • H. G. Borst
    • 1
    • 2
  • D. Dragojevic
    • 1
    • 2
  • M. Hartmann
    • 1
    • 2
  1. 1.Klinik für Thorax- und Gefäßchirurgie HeidehausHannoverDeutschland
  2. 2.Klinik für Thorax-, Herz- und GefäßchirurgieMedizinischen Hochschule HannoverDeutschland
  3. 3.Hannover 72Deutschland

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