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Die Grundlagen des Handels

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Zusammenfassung

Bei der Analyse ökonomischer Probleme werden zwei verschiedene Modelle verwendet: das partielle Gleichgewichtsmodell und das generelle oder allgemeine Gleichgewichtsmodell. Ihr wesentlicher Unterschied liegt in den Annahmen, die über das Verhalten der untersuchten Variablen im Verhältnis zu den übrigen Variablen gemacht werden. Werden einzelne Variablen isoliert und unter der Annahme untersucht, daß die übrigen Größen konstant bleiben oder keinen signifikanten Einfluß auf die untersuchten Variablen haben, handelt es sich um eine partielle Gleichgewichtsanalyse. Dieser Ansatz läßt sich mit einem Laborexperiment aus dem Bereich der Naturwissenschaften vergleichen, in dem nur die Beziehung zwischen einigen wenigen Variablen erforscht wird, während alle übrigen konstant gehalten werden. Sicher ist es nicht möglich, ein solches Laborexperiment auf den Bereich der Ökonomie zu übertragen. Doch ist der partialanalytische Ansatz zu vertreten, wenn Rückwirkungen ausgeschlossen oder so geringfügig sind, daß sie, ohne das Ergebnis zu beeinträchtigen, vernachlässigt werden können. Sind diese Bedingungen nicht erfüllt, muß eine generelle Gleichgewichtsanalyse durchgeführt werden. In einem generellen Gleichgewichtsmodell werden alle Variablen unter Berücksichtigung ihrer gegenseitigen Abhängigkeit studiert. Folglich ist das generelle Gleichgewichtsmodell in der Regel komplexer als das Partial-modell.

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© Physica-Verlag, Rudolf Liebing KG, Würzburg 1975

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