Zusammenfassung

Die schicksalshafte Verknüpfung von Knochen- und Weichteilverletzungen mit der Thromboseentstehung sind in der Medizin bereits seit der Mitte des 19. Jahrhunderts bekannt [Bruns 1886]. Als Hauptursache für die hohe Thromboseinzidenz bei Unfallverletzten ist die Verknüpfung der bekannten thrombogenen Faktoren Trauma, Immobilisation und/oder Operation mit individuellen Risikofaktoren für die Thromboseentstehung anzusehen [Schmit-Neuerburg 1991]. Seit den 70er Jahren dieses Jahrhunderts hat sich daher bei unfallchirurgischen und orthopädischen Patienten mit operativen Eingriffen am Bewegungsapparat eine generelle perioperative Thromboseprophylaxe bei den im Rahmen des stationären Aufenthaltes immobilisierten Patienten durchgesetzt [Buff 1980, Klempa 1992].

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1998

Authors and Affiliations

  • H.-J. Kock
    • 1
  • K. P. Schmit-Neuerburg
    • 2
  1. 1.Unfallchirurgie - Chirurgische KlinikUniversitätsklinik der RWTH AachenAachenDeutschland
  2. 2.Abteilung für UnfallchirurgieUniversitätsklinik der Gesamthochschule EssenEssenDeutschland

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