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Zähne pp 79-115 | Cite as

Die Zahnerhaltung steht an erster Stelle

  • Elmar Wendler

Zusammenfassung

Eine Regel der Gesprächsführung besagt, man solle einen Gesprächspartner da abholen, wo er steht, und nur deshalb seien einige gängige Vorbehalte gegen Zahnärzte gleich am Anfang erwähnt. Die Sage vom „Mundklempner“, dessen erstes Ziel der „Einbau“ möglichst vieler abrechnungsfähiger Ersatzteile ist (Innungswahlspruch: Schaff erst die Lücke, dann die Brükke, die Prothesen und die Kronen - ganz egal, es muß sich lohnen!), wird Zahnärzten zweifellos noch immer von einem Teil der Bevölkerung angedichtet. Das kann mir natürlich nicht gefallen. Auch der eigene Berufsstand macht sich Gedanken. Die Beschwörung von „schwarzen Schafen“ in den eigenen Reihen, die ja mit schuld an solchen Vorurteilen seien, gefallen mir persönlich auch nicht besonders. Nicht weil ja (noch so ein flacher Spruch) eine Krähe der anderen kein Auge aushackt. Das Thema ist nur eben mit den klassischen schwarzen Schafen zu schnell zu Ende. Kritik am eigenen Berufsstand muß doch immer in erster Linie Selbstkritik sein. Diese aber ist nicht nur in unserem Beruf eine Voraussetzung für Erfolg und damit für das Zufriedensein mit der eigenen Tätigkeit.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1993

Authors and Affiliations

  • Elmar Wendler

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