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Glücksspiel pp 224-229 | Cite as

Vorbeugende Maßnahmen

  • Gerhard Meyer
  • Meinolf Bachmann

Zusammenfassung

Unter Prävention versteht Perrez (1991) Maßnahmen, die unerwünschten psychischen oder physischen Zuständen vorbeugen oder sie verhindern sollen. Personenorientierte Prävention setzt am einzelnen Individuum an, während systemorientierte Prävention psychische Gesundheit fördernde und Störungen verhindernde Lebensbedingungen zu verwirklichen sucht, indem Fragen der gesellschaftlichen Strukturen wie z. B. der Wohn-, Schul- und Arbeitsbedingungen behandelt werden. Bei Abhängigkeitserkrankungen handelt es sich nicht um monokausale ätiologische Bedingungen, so daß spezifische, lediglich auf die Störung zugeschnittene präventive Maßnahmen, nicht ausreichen dürften (vgl. Legewie, 1982). An die aufgezeigten Entstehungsbedingungen pathologischen Glücksspiels anknüpfend, sind die drei Faktoren der Suchttrias „Glücksspiel, Individuum und Sozialfeld“ als Ansatzpunkte vorbeugender Maßnahmen zu betrachten.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1993

Authors and Affiliations

  • Gerhard Meyer
    • 1
  • Meinolf Bachmann
    • 2
  1. 1.Institut für Psychologie und KognitionsforschungUniversität BremenBremenDeutschland
  2. 2.Bernhard-Salzmann-KlinikGüterslohDeutschland

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