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Radonbelastung in Häusern in Abhängigkeit von Baustoffen

  • Martin Schmid
  • Eckhard H. Krüger
Conference paper

Zusammenfassung

Tabakrauch, Asbest und Radon gelten als die wesentlichen, zivilisatorisch bedingten Faktoren für zusätzliche Lungenkrebserkrankungen in der Bevölkerung. Durch die Änderung der Bauweise unserer Häuser und durch die Änderung der Lüftungsgewohnheiten auf Grund unserer Erkenntnisse über den Wärmeverlust von Gebäuden erhalten wir eine steigende Radonkonzentration in Innenräumen. Während die Radonkonzentration in der Außenluft regional in der Bundesrepublik zwischen 15 und 26 Bq/m3 schwankt, liegt der Medianwert in Innenräumen zwischen 40 und 50 Bq/m3 mit einem hohen Anteil an Werten über 100 Bq/m3 [1]. Die Weltgesundheitsorganisation stuft Meßwerte von mehr als 70 Bq/m3 als solche ein, die zur Besorgnis Anlaß geben [2].

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Literatur

  1. 1.
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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1990

Authors and Affiliations

  • Martin Schmid
    • 1
  • Eckhard H. Krüger
    • 1
  1. 1.Umweltinstitut MünchenDeutschland

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