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Biographien

  • Max Delbrück
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Zusammenfassung

Max Ludwig Henning Delbrück wurde am 4. September 1906 als Sohn des Geschichtsprofessors Hans Delbrück in Berlin geboren. Nach dem Studium der Astrophysik, Mathematik und theoretischen Physik von 1924 bis 1929 in Tübingen, Berlin, Bonn und Göttingen promovierte er 1930 bei Max Born in Göttingen über ein Thema der Quantenmechanik. Zwischen 1929 und 1932 war er an der Bristol-Universität und als Rockefeller-Stipendiat bei Niels Bohr in Kopenhagen sowie bei Wolfgang Pauli in Zürich tätig. Während seines Aufenthaltes bei Niels Bohr wandte er sich, beeinflußt durch Bohrs Idee der Komplementarität, zunehmend biologischen Fragen zu. 1932 wurde Max Delbrück Assistent von Lise Meitner am Kaiser-Wilhelm-Institut für Chemie in Berlin-Dahlem, wo er sich mit der Physik des Atomkerns beschäftigte, vor allem aber auch mit Fragen des genetischen Materials. Sein Interesse an der Genetik führte ihn zur Zusammenarbeit mit dem Genetiker N. W. Timoféeff-Ressovsky am Kaiser-Wilhelm-Institut für Hirnforschung in Berlin-Buch. Daraus entstand u.a. die damals bahnbrechende Veröffentlichung „Über die Natur der Genmutation und der Genstruktur“. 1937 ging Max Delbrück, wiederum durch ein Rockefeller-Stipendium gefördert, in die USA, und zwar zunächst an das California Institute of Technology (Caltech) in Pasadena. Von 1940 bis 1947 war er zunächst als „Instructor in Physics“, dann als Associate Professor für Physik an der Vanderbilt-Universität in Nashville tätig.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2002

Authors and Affiliations

  • Max Delbrück

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