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Fenster und Gewichtung

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Zusammenfassung

Grundsätzlich stehen kontinuierliche Signale, deren spektrale Eigenschaften durch Abtasten in äquidistanten, diskreten Stützstellen ermittelt werden sollen, nur für eine endliche Beobachtungslänge zur Verfügung: es kann nur eine gewisse Anzahl N von Punkten beobachtet werden. Dabei richtet sich die Abtastlänge N fast immer nach Aufwandserwägungen. So sind bei modernen FFT-Analysatoren der Speicherbedarf und die Prozessorgeschwindigkeit ausschlaggebend für die benutzte Fensterlänge N, die praktische häufigste Länge beträgt zur Zeit N = 512 (wobei meist nur 400 der 512 ermittelten Spektrallinien aus Filter-Gründen tatsächlich zur Auswertung genutzt werden). Auch für andere Abtastprobleme, etwa der Erfassung örtlicher Vorgänge durch mehrere parallele Sensoren, wird die Anzahl der Stützstellen vom noch vertretbaren Aufwand bestimmt. Hierbei sind N parallele Übertragungskanäle erforderlich, und dies enthält natürlich auch eine Kostenfrage.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1988

Authors and Affiliations

  1. 1.Fachbereich 21 - Umwelttechnik, Institut für Technische AkustikTechische Universität BerlinBerlin 10Deutschland

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