Glasdächer

  • Werner D. Bockelmann

Zusammenfassung

Längst hat sich das Glasdach durchgesetzt und vermittelt dem Fahrer das Gefühl, in einem Cabriolet zu fahren. Als Material wird wärmedämmendes Einscheibensicherheitsglas verwendet (warum noch kein Verbundglas?), das von innen zur Minderung der Licht- und Energietransmission wahlweise mit Edelstahl beschichtet oder mit einem Glanzpalladiumraster bedruckt wird. Das Glas selbst kann bereits grün oder bronze getönt sein. Die erwünschte Lichttransmission beträgt zwischen 10 und 25 Prozent, so daß auch bei direkter Sonneneinstrahlung ein angenehmes Klima entstehen kann. Die Glasdächer können sowohl ab Werk als auch nachträglich eingebaut werden. Sicherer ist immer das werkseitig eingepaßte Glasdach. Es ist im übrigen auch kein sonderlich schöner Gedanke, daß das sorgsam mit einem Kunsthimmel versehene Auto nachher in einer Werkstatt oder im do-it-yourself-Verfahren mit einem Dosenöffner aufgeschnitten werden soll, um dann mehr oder weniger paßgenau das Glasdach einzubauen. Es ist schon vorgekommen, daß diese Dächer sich bei höherer Geschwindigkeit aus der Verankerung hoben, um dem Hintermann quer in der Scheibe zu landen! Aus dieser Sicht ist es nicht verständlich, wenn bei nachträglichem Einbau keine TÜV-Abnah me erforderlich ist.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin, Heidelberg 1987

Authors and Affiliations

  • Werner D. Bockelmann
    • 1
  1. 1.Frankfurt a. M. 50Deutschland

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