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Die elastischen Moduln

  • Michael F. Ashby
  • David R. H. Jones

Zusammenfassung

Die nächste Werkstoffeigenschaft, die wir untersuchen, ist der Elastizitätsmodul (kurz: E-Modul). Der E-Modul ist ein Mass für den Widerstand eines Materials gegenüber elastischer Verformung. Werkstoffe mit kleinem E-Modul haben eine geringe Steifigkeit; wenn sie belastet werden, geben sie stark nach. Manchmal sollen sie das ja: z.B. Federn, Polstermaterial, Sportgeräte wie der Stabhochsprungstab. Bei diesen Gebrauchsgegenständen ist die Nachgiebigkeit Hauptkonstruktionsmerkmal, und deshalb wählt man Werkstoffe mit niedrigem E-Modul. Bei der Mehrzahl technischer Anwendungen ist Nachgiebigkeit jedoch unerwünscht. Der Ingenieur muss folglich einen Werkstoff mit hohem E-Modul aussuchen. Wenn beispielsweise Stäbe aus Stahl, Silizium, Holz und Nylon mit identischem Querschnitt in gleicher Weise belastet werden, so biegen sie sich elastisch sehr unterschiedlich durch. Der E-Modul spiegelt sich auch in der Eigenfrequenz eines Bauteils wider. Ein Balken mit niedrigem E-Modul hat eine geringere Eigenfrequenz als einer mit hohem E-Modul (allerdings geht auch die Dichte hier ein). Hierauf muss neben der Nachgiebigkeit bei manchen Konstruktionsaufgaben ebenso geachtet werden.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin/Heidelberg 1986

Authors and Affiliations

  • Michael F. Ashby
    • 1
  • David R. H. Jones
    • 1
  1. 1.Engineering DepartmentCambridge UniversityCambridgeEngland

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